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Freiheit.

Mein liebes Kind, weißt Du was? So oft Du mich auch an meine Grenzen bringst, überwiegt meine Liebe und meine Bewunderung für Dich. Ich bewundere Dich für Deinen unerbittlichen Willen und Deine Stärke. Ich bewundere Dich mit welcher Begeisterung Du Großes in kleinen Dingen siehst. Ich bewundere Dich, dass Du trotz vieler Widerstände Deinen eigenen Weg gehst und Du bist.

„Das gehört sich nicht“ oder „Das macht man doch nicht“

Diese Wörter und Einschränkungen halten Dich nicht zurück, Du selber zu sein. Jeden Tag durchbrichst Du die Regeln und soziale Norm der Gesellschaft. Hast Du das Bedürfnis im Winter barfuß zu gehen, machst Du das. Möchtest Du einen Staubsauger auf Deinen Reisen mitnehmen, dann machst Du das. Hast Du das Verlangen deinen alten und kaputten Laptop und Deine Schlafdecken bei Dir zu haben, dann machst Du das. Wie schnell werden kleine Kinder heutzutage schon in Schubladen gesteckt? Wie schnell werden Kinder in die gesellschaftliche Norm, in eine Form, gepresst, in die sie noch gar nicht reinpassen? Wie oft müssen Kinder sich heutzutage schon anpassen und den Druck der Gesellschaft auf sich spüren? Leider viel zu oft.

Mein lieber Evan, weißt Du was? Ich danke Dir. Ich danke Dir, dass Du mir jeden Tag aufs Neue zeigst, dass man nicht alle Regeln oder Normen für sich beanspruchen muss. Nur weil irgendjemand sagt, das gehört sich nicht, muss ich mich davon nicht einengen lassen. Ich danke Dir, dass ein bisschen von Deiner Unbeschwertheit leben darf. Ich danke Dir, dass Du mir die Augen für das Große in kleinen Dingen zeigst.

“Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.“ (Astrid Lindgren)

Diese Freiheit begrüßen wir jeden Tag aufs Neue in unserem zu Hause und unseren Herzen.

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