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Reiseführer.

Plätze. Immer wieder stoße ich im Internet, in Zeitschriften oder im Fernsehen auf Familien- Ausflugsziele oder Aktivitäten. Euphorie und Freunde machen sich breit. In Gedanken sehe ich uns schon diese wunderbaren Dinge machen und diese wundervollen Orte besuchen. Aber schon nach ein paar Sekunden legt sich die Anfangseuphorie wieder und Trauer macht sich breit. Ich stelle fest, dass diese Plätze oder Aktivitäten nichts für uns sind. Nicht für meinen kleinen Michel geeignet sind. Ich stöbere gerne, immer wieder auf der Suche nach geeigneten Plätzen und Orten, an denen auch wir Spaß und ein wenig Erholung haben können. Ich bin gut geworden im „Stöbern“ und Recherchieren. Ich suche vorab nach Bildern und Informationen, wäge ab und überlege. Es macht mich traurig, dass es so wenig Informationen und Tipps über Plätze und Orte sowie Aktivitäten für besondere Kinder gibt. Wieder fühle ich mich ausgeschlossen und im Abseits der Gesellschaft. Für einen kurzen Moment. Denn nach dem Regen kommt bekanntlich die Sonne. Auch zu mir. Mein Kampfgeist wird wach und mein persönlicher Reiseführer nimmt immer mehr Gestalt an. Ich suche weiter nach geeigneten Plätzen und Aktivitäten. Ich recherchiere, wäge ab und probiere aus. Manchmal gelingt ein Ausflug und ein neuer Ort wird dem Reiseführer hinzugefügt. Dieses „Happy End“ durfte ich am Wochenende erleben. Wir haben mal wieder einen schönen Platz gefunden, der uns mit offenen Armen und Herzen aufgenommen hat. Meine Hoffnung wird größer und der Glaube an „besondere Reiseführer“ auch. Die Erkenntnis der Notwendigkeit dieser „besonderen Reiseführer“ wird immer größer und die Stimmen der Menschen immer lauter. Manchmal ist dieser Prozess so langsam und behutsam, dass man diesen nicht immer gleich bemerkt aber, wenn ich ganz leise bin, höre die die Stimmen. Ich bemerke die Veränderung. So klein und zart diese auch ist. Sie findet statt. Und wir alle sind ein Teil davon. Wir sind mittendrin. Das Netzwerk der besonderen Reiseführer wir immer größer und damit auch die Notwendigkeit. Ich glaube daran, dass unser Reiseführer irgendwann wie selbstverständlich in jedem Buchladen, in jeder Bibliothek, seinen festen Platz hat und nicht mehr wegzudenken ist.

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